Opaque imagery: Variations of the Christian iconography of suffering in "Die Schmerzmacherin" (2011)

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Abstract

Als iconic moments werden in der Intermedialitätsforschung diejenigen Textstellen in narrativer Literatur bezeichnet, die eine starke bildlich-visuelle Qualität aufweisen und sich damit von der narrativen Entwicklung der Erzählung abheben. Ihre ikonische Qualität gewinnen diese Stellen aus textuellen Signalen, die wiedererkennbare Bilder und vertraute Motive der Bild- und visuellen Medienkultur aufgreifen und auf unerwartete Weise modifizieren. Marlene Streeruwitz’ Die Schmerzmacherin. enthält mehrere ikonische Momente, die als Variationen der christlichen Ikonographie der mater dolorosa und der Pietà-Figuration lesbar sind. Die dichte Bildlichkeit des Romans reflektiert die instabile Abgrenzung von Schmerzzufügung und Schmerzlinderung, die die Existenz der Protagonistin prägt.
Translated title of the contributionOpaque imagery: Variations of the Christian iconography of suffering in "Die Schmerzmacherin" (2011)
Original languageGerman
Title of host publicationMarlene Streeruwitz
Subtitle of host publicationPerspektiven auf Autorin und Werk
EditorsMandy Dröscher-Teille, Birgit Nübel
Place of PublicationBerlin, Heidelberg
PublisherJ.B. Metzler Verlag
Pages97-108
ISBN (Electronic)978-3-662-64772-1
ISBN (Print)978-3-662-64771-4
DOIs
Publication statusPublished - 22 Oct 2022

Publication series

NameKontemporär. Schriften zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
PublisherJ.B. Metzler Humanities
Volume12
ISSN (Print)2520-8799
ISSN (Electronic)2520-8802

Keywords

  • Literary studies

Cite this