Autobiographische Spuren, Autofiktion und Zeitkritik in Texten Annemarie Schwarzenbachs über Syrien, den Irak und Persien. Vortrag und DoktorandInnen-Seminar

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Samenvatting

In den letzten Jahren wurde (u.a. von Walter Faehnders, Sofie Decock und Uta Schaffers) versucht, der eingebuergerten Suche nach autobiographischen Spuren in den literarischen Werken der Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach eine Werkanalyse gegenueber zu stellen, die das literarische Oeuvre als kuenstlerisches Objekt versteht, das eigenen Gesetzen folgt und zum Verstaendnis eines close-reading bedarf, das den kulturgeschichtelichen Hintergrund der Entstehungszeit beruecksichtigt, ohne in Biographismus zu verfallen.

In dem fuer Graduierte aus verschiedenen europaeischen Laendern bestimmten Vortrag und Seminar soll - unter produktiver Verbindung und Weiterfuehrung beider Forschungsansaetze - gezeigt werden, dass - und wie - die Schriftstellerin in der Erzaehlung "Die Mission" und im Roman "Tod in Persien", die im Zuge eigener Reisen abgefasst worden sind, autofiktionalen Konzepten folgt, deren (z.T. kritisierte) Grundmuster sie im Leben und in Werken der britischen Archaeologin Gertrude Bell wie auch in literarischen Werken Ernest Hemingways entdeckt hatte.
Originele taal-2German
TitelSchweizer Sommerakademie, Friedrich-Duerrenmatt-Zentrum, Neuchâtel, 2. Juni 2010
RedacteurenElio Pellin Und Ulrich Weber
UitgeverijMit Unterstuetzung des Schweizerischen Nationalfonds
StatusPublished - 2 jun 2010
EvenementUnknown - Stockholm, Sweden
Duur: 21 sep 200925 sep 2009

Publicatie series

NaamSchweizer Sommerakademie, Friedrich-Duerrenmatt-Zentrum, Neuchâtel, 2. Juni 2010

Conference

ConferenceUnknown
LandSweden
StadStockholm
Periode21/09/0925/09/09

Bibliografische nota

Dr. Elio Pellin und Dr. Ulrich Weber

Keywords

  • Tod in Persien
  • Gertrude Bell

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