Das Schiff als Ort der Er-innerung und Fahrzeug des Exils bei Annette Kolb. Vortrag an der Tagung vom 16.-23.10.2015 in Sanary-sur-Mer über: Fluchtorte – Erinnerungsorte. Sanary-sur-Mer, Les Milles, Marseille. Organisiert von Irene Below, Hiltrud Häntzschel und Maria Kublitz-Kramer; Arbeitsgemeinschaft “Frauen im Exil” in der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit “Arbeit und Leben Herford".

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Samenvatting

Im geplanten Vortrag soll nachgewiesen werden, dass und wie sich die Schifffahrtsmetaphorik in Kolbs literarischem Oeuvre wandelt. In Werken aus der Zeit nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wird das Leben auf dem Schiff – auf den Meereswellen, zwischen den Kontinenten den Stürmen preisgegeben – in der Darstellung Annette Kolbs zu einem Kaleidoskop des wechselhaften, von Todesgefahr, Verzweiflung und Vergessen umschatteten Daseins im Exil. Dabei ergeben sich überraschende Bezüge zur tragischen Situation heutiger Flüchtlinge an den Grenzen Europas.
Originele taal-2German
Pagina's1-12
Aantal pagina's12
StatusPublished - 20 okt 2015

Bibliografische nota

This lecture will be published in the proceedings of the congress later on, probably in 2016.

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